|
|
|
Satelliten Receiver für free-to-air und Pay-TV
Wozu soll der Satelliten-Receiver genutzt werden.
Sollen nur kostenlose, frei empfangbare Programme gesehen werden. Diese Programme nennt man free-to-air.
Dann reichen vielleicht schon die billigsten Receiver aus einem Satelliten-Anlagen komplett Paket.
Oder sollen gleich oder eventuell später auch verschlüsselte Programme von Pay-TV Sendern gesehen werden?
Wer verschlüsselte Programme sehen will der muß dann bereit sein Gebühren zu zahlen und auch für die Geräte mehr Geld auszugeben.
Einen reinen free-to-air Sat-Receiver kann man nicht nachträglich umbauen oder ergänzen.
So muß man sich das schon vor dem Kauf, bzw. der Bestellung im Internet gut überlegen welche Programme man sehen will.
Da einfache free-to-air Receiver schon für weniger als 50,- Euro zu bekommen sind kann man auch später einen besseren Receiver dazu kaufen!
Und den billigen dann für ein anderes Zimmer verwenden. Für den 2.Fernseher im Kinder- oder Gästezimmer zB.
Die besten und teuersten Satelliten-Anlagen sind vollautomasch. Diese Anlagen braucht man nicht ausrichten, sondern
die bewegen selbst mit einem Motor die Antenne und suchen die richtige Einstellung für alle Satelliten.
Es ist mittlerweile ein fürchterliches Wirrwarr an verschlüsselungssystemen da geistern so viele Begriffe durch die Welt
pvr, ready, dvb-s&s2, Irdeto, DVB-C, Settop-Boxen, Nagravision, Cryptoworks, Viaccess usw und so fort, täglich kommen neue dazu.
Viele dieser Begriffe sind Geschichte. Muß man sich da die neuen und deren Bedeutung merken? Da sie ja sowieso nur kurz aktuell sind wohl nicht.
Darum anders herum anpacken! Welche Sender will man sehen, weil jemand die empfohlen hat oder weil man von der Werbung beeindruckt ist.
Dann lesen welches Pay-TV-System wird verwendet und dann die dafür passende Technik kaufen und fertig. Und dann nicht böse sein wenn es
in einem halben Jahr wieder etwas anderes gibt.
Analog - digital Satelliten Receiver
Sat-Receiver die nur Analog sind sollte man grundsätzlich nicht mehr kaufen. Die wird man auch nur noch auf Flohmärkten
vielleicht auch mal im Sonderposten Markt oder von privat Personen angeboten bekommen, denn darüber sind nur wenige Sender zu empfangen
und bald gar keine mehr.
Aber vorsicht wenn einem ein ganz besonders billiges Gerät angeboten wird, es könnte ein Analog-Receiver sein der technisch
lange überholt ist und damit nahezu unbrauchbar ist.
Also nur noch digitale Satelliten-Receiver kaufen.
Wichtig ist in dem Zusammenhang auch das passende LNB zu verwenden. Mit Einführung der digitalen Sat-Programme werden
die LNB mit dem Begriff Universal gekennzeichnet. Damit soll ausgedrückt werden das sie universell für analog und auch digital verwendet werden
können. Technisch ist es so das sie durch ein 22 Khz Sinus der die Gleichspannung überlagert in das obere Frequenzband umgeschaltet werden.
DiSEqC
Digital Satellite Equipment Control (DiSEqC) nennt man die Steuersignale die vom Sat-Receiver abgeben werden um Motoren zum drehen von Satschüsseln
und umschalten von Schaltern bei Multifeed-Satanlagen benötigt werden. Diese gelangen von der F-Buchse zu den entsprechenden Geräten. Dieser Anschluß ist
mit LNB beschriftet da bei einfachen Anlagen von der Buchse das Koaxialkabel direkt zum LNB führt und halt
nur bei Bedarf über einen Motor oder Schaltboxen geführt wird. DiSEqC sind Codierte Impuls-Pakete.
H/V
Bei den Satelliten-Receivern sind für Astra und Eutelset Sender voreingestellt, doch wenn man
in das Menue zum Sendersuchlauf wechselt um neue Sender zu suchen, dann findet man dort die Begriffe
H/V für horizontal und vertikal. Die einzelnen Sender werden in der einen oder anderen Ausrichtung
übertragen. Das LNB muß dafür umgeschaltet werden. Das geschieht durch umschalten der Spannung von
12 V auf 14 V. Das machen alle Receiver ganz automatisch. Und ist nur von Bedeutung wenn man nicht
den Suchlauf verwendet sondern einen einzelnen Sender direkt von Hand eingeben will.
USB und WLAN Anschluß
Manche Receiver sind mit einem Computer USB Anschluß versehen. Darüber kann man vom einem PC aus
neue Software für das Gerät aufspielen und auch eine externe Festplatte zum Aufnehmen von Fernsehsendungen.
Dazu lesen sie dann die genaue Gebrauchsanleitung des geweiligen Receivers durch.
Ältere Geräte hatten teilweise eine 9 pol sub-D Buchse, aber nur zum Software update.
Die Entwicklung geht laufend weiter, so ist man nicht beim USB-Kabelanschluß stehen geblieben. Netzwerk-Anschluß per Kabel und
auch kabellos per WLAN sind Standard geworden. So kann man seinen Satelliten-Recerver mit seinem Computernetzwerk verbinden.
Sat-Receiver mit Festplatte
Für den jenigen der viele Sendungen aufnimmt gibt es Sat-Receiver mit eingebauter Festplatte. Videorecorder sind schon
lange out, die Festplatten werden immer größer und der benötigte Speicherplatz für Filme wird immer geringer, so kann man viele Stunden
der schönsten Filme oder Sportsendungen bequem auf eine Festpaltte aufnehmen. Die Festplatte kann direkt im Receiver eingebaut sein oder
man schließt eine Externe an die USB-Buchse an.
SCART - HDMI Anschluß
Wo man ebenfalls drauf achten muß ist welche Anschlüsse hat ihr Fernsehgerät. Früher war der Scart-Anschluß üblich, bei
TV-Geräten, Video-Recordern und auch Receivern. Viele Receiver hatten daher 2 Scart-Buchsen, eine für das TV-Gerät und
eine für einen Video-Recorder. Die neuen Flatscreen TV-Geräte arbeiten voll digital so haben sich die
Receiver angepasst und haben jetzt auch HDMI-Anschlüße wie die TV-Geräte damit man nicht mehr auf das
analoge Scartkabel ausweichen muß, sondern direkt digital vom Sat-Receiver über ein HDMI Kabel zum Fernseher
übertragen kann.
Digital-Audio-Out (optisch)
Für den guten Ton sind Cinch-Ausgangsbuchsen an Satelliten-Receivern üblich. Wenn ihnen neben dem guten Bild
auch ein sehr guter Ton wichtig ist, dann sollten sie auch beim Kauf vom Receiver etwas mehr investieren und ein Gerät mit
einem digitalen Lichtleiter Ausgang kaufen. Darüber können Sie dann das Audio-Signal störungsfrei zu ihrer surround sound HiFi-Anlage übertragen.
Neden oder unter dem optischen dirgitalen Audio Ausgang ist meistens dann auch noch ein digitaler Koax-Anschluß für Audio. Auch dafür gibt es
an vielen Stereo-Anlagen einen entsprechenden Eingang.
Sat Receiver für HDTV
Einige TV Sender haben für das hochauflösende Fernsehen extra neue Sender eingerichtet. Sie bieten oft an diese Sender
erst kostenlos zu nutzen, aber man soll sich dann an das sehr gute Bild gewöhnen und nicht mehr darauf verzichten wollen.
Und dann wollen sie aus kostenlosen Sendern kostenpflichtige Pay-TV machen. Ob ihnen das gelingt hängt nur vom Verhalten
der Verbraucher ab. Es wird sich zeigen wieviele bereit sind dafür Gebühren zu bezahlen. HDTV, HD+ usw. auch bei den Hochauflösenden
Sendungen wird es durch immer neue Varianten immer undurchschaubarer.
Twin Sat Receiver
Das Twin steht für Zwei Sat-Receiver in einem Gehäuse. Mit dem einen Teil können sie Programme direkt ansehen und auch
zappen, umschalten so viel sie wollen, wärend der andere Teil eine Sendung aufnimmt. Da es letztenendes aber 2 Geräte sind
brauchen sie auch 2 Koxialleitungen vom LNB zum TWIN-Receiver damit das Umschalten der Empfangebenen möglich bleibt.
Neben den zwei F-Eingangsbuchsen für die Koxleitungen zum LNB sind noch zwei F-Ausgangsbuchsen vorhanden.
Auf diesen Ausgangsbuchsen wird das LNB Signal durchgeschleift. Von dort ist es möglich einen weiteren Sat-Receiver anzuschließen.
Dieses durchgeschiffene Gerät kann aber nur betrieben werden, wenn das anders ausgeschaltet ist, logisch denn sonst wird unter Umständen
das LNB in die falsche Empfangsebene geschaltet.
Twin-Receiver enthalten meistens dann auch eine Festplatte, damit das Aufnehmen ohne weitere Gerät möglich ist.
HbbTV Sat Receiver
Diese Abkürzung ist noch nicht so sehr bekannt. Doch Hybrid broadcast broadband Television hat gute Chancen bald in aller Munde zu sein.
Hinter der Abkürzung steckt nichts weiter als die Kombination von Fernsehen und Internet. Videotext wird von vielen genutzt doch der neue Dienst
über das Internet ist viel Leistungsfähiger. Über das Internet können viel mehr zusätzliche Informationen zur laufenden Sendung angeboten werden.
Auch EPG hat jetzt ganz andere Möglichkeiten. Und vor allem kann man ganz einfach vom Fernseher aus auf die Medeatheken der Fernsehsender zugreifen.
Direkt von dort Filme ansehen.
Kino feeling im homecinama
Zum Fernsehen zu Hause mit dem Gefühl man sei im Kino gehört neben einem HDTV Satelliten-Receiver eine Verbindung zur Stereo-Anlage für
den bestmöglichen Ton und ganz selbstverständlich ein HDTV Flatscreen-TV für die Wiedergabe des besten Bildes.
Eine wirklich gute Beratung, die auch noch fachlich richtig ist, ist durch die vielen technischen Varianten nicht leicht geworden.
Die Zeiten das es nur drei Programme und Röhrenferseher gab sind schon viele Jahre her. Mit dieser Entwicklung können Verkäufer
auch in Fachgeschäften nur schwer bis gar nicht mithalten. Auch die kleinen Geräte-Beschreibungen an den ausgestellten Geräten in
den Fach- und Supermärkten sind nicht wirklich eine Hilfe. So ist es besser man informiert sich vor dem Kauf was für einen selbst
das beste ist und belästigt gar nicht erst die armen total überforderten Verkäufer. Und bestellt dann ganz bequem im Internet die
Geräte.
|
|